In Norbit übernimmt Eddie Murphy wie so häufig alle tragenden Rollen. Außer der Titelfigur Norbit ist er auch als seine Ehefrau Rasputia mit enormen Ausmaßen und als chinesischer Waisenhaus Besitzer Wong zu bewundern.
Norbit ist der geborene Verlierer. Als schwarzes Baby landet er in einem schäbigen Waisenhaus. Da ihn keiner adoptieren will, muss er seine gesamte Jugend unter der Obhut des rassistischen Chinesen Wong verbringen. Sein Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Von allen wird er gehänselt und seine erste Liebe Kate wird schon bald adoptiert. Darum bleibt ihm nur die dicke Rasputia, die er schon bald zur Frau nimmt. Sie ist fett und äußerst unfreundlich. Ihre Brüder sind Gangster und erpressen die Kleinstadt. Rasputia verfolgt Norbit auf Schritt und Tritt.
Eines Tages trifft Norbit seine Jugendliebe Kate Thomas (Thandie Newton) wieder. Sie ist mit dem Betrüger Deion (Cuba Gooding Jr.) verlobt und will ihn bald heiraten. Aber Norbit und Kate haben sich nie vergessen und lieben sich immer noch. Da Rasputia krankhaft eifersüchtig ist, können sich die beiden kaum allein treffen. Sei es der Badeausflug oder das Treffen beim Jahrmarkt, immer will Rasputia dabei sein und sorge für dickes Chaos und peinliche Szenen.
Die kinderliebe Kate plant mit ihrem Verlobten das Waisenhaus von Wong zu kaufen und es weiter zu betreiben. Doch Deion schmiedet andere Pläne. Er will zusammen mit Rasputias Brüdern aus dem Waisenhaus einen Puff machen und schnell Geld verdienen. Die Hochzeit mit Kate soll nur als Vorwand dienen. Auch Norbit ahnt nicht von diesen Plänen.
Die Story des Films ist einfach dämlich. Eine dicke Frau, ein naiver Mann und ein rassistischer Chinese, dazu Klischees soweit das Auge reicht. Der darstellerisch untalentierte Eddie Murphy stellt eklige Szenen in den Mittelpunkt des Films. Was soll an einer dicken Frau die ständig Streit sucht witzig sein? Als Running Gag muss Rasputia ständig den Sitz des Autos weiter nach hinten stellen und gibt immer Norbit die Schuld. Dieser Witz ist bereits beim erstenmal abgestandne. Der Film bietet über weite Strecken keine gelungnen Gags, Allein Eddie Murphy als Waisenhausbesitzer Wong kann einiges gutmachen. Witzig ist, wie Wong ständig auf Walfangjagd gehen will, ständig rassistische Sprüche von sich gibt und auch Rasputia indirekt beleidigt. Thandie Newton spiet enttäuschend und ihre Liebe in Norbit wirkt zu aufgesetzt.
Fazit: Der Film ist höchstens eingefleischten Fans von Eddie Murphy zu empfehlen. Ohne Highlights wird vor allem auf Humor unterhalb der Gürtellinie gesetzt. Die Darsteller sind schwach und die Story ist mehr als dürftig. Eddie Murphy variiert die Geschichte von „Der verrückte Professor“ nur wenig. Kaum jemand kann über dicke Frauen lachen. Schon nach einer Viertelstunde fällt dem Film nichts Neues ein und so quält sich der Zuschauer mit dummen Klamauk über 90 Minuten.
Bewertung: 2 Punkte
(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)
Also ich finde den Film echt richtig gut - witzig =)
Corinna am 19. August, 2007