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Zehn Jahre nach „Bean – Der ultimative Katastrophenfilm“ kehrt der Tollpatsch Mr. Bean auf die Leinwand zurück. Im neuen Film geht es auf die turbulente Reise nach Cannes. 

In einer Tombola gewinnt Mr. Bean (Rowan Atkinson) einen Trip in die Filmstadt und das Urlaubsdomizil Cannes mitsamt Videokamera. Doch die Fahrt nach Cannes läuft für Mr. Bean chaotischer als gedacht. Zunächst verpasst er, da er unbedingt mit seiner Krawatte 

Snack kaufen will, seinen Zug. In Paris angekommen setzt er sich in das falsche Taxi und landet statt am Bahnhof Gare de Lyon in La Défense. Als Mr. Bean endlich einen Zug erreicht dreht er mit seiner Videokamera und der Hilfe von Emil (Karel Roden) Szenen von sich, da der Filmdreh ständig behindert wird, erreicht er diesmal in letzter Sekunde den Zug doch Emil verpasst ihn. In dem Zug macht Mr. Bean die Bekanntschaft mit Emils zehnjährigem Sohn Stepan (Max Baldry). Doch seine Reise führt in nur eine Station. Nur seine Koffer mitsamt seinem Geld fahren nach Cannes. Ohne Geld muss sich Mr. Bean mit Stepan nach Cannes durchschlagen. Auf dem Weg dorthin sorgt er für jede Menge Chaos und Verwicklungen. Zu allem Überfluss wird Mr. Bean von Stepans einflussreichem Vater als Kindesentführer gesucht. 

Wie schon im Vorgängerfilm ist die Story mehr als dünn. Sie dient nur als Vorwand um Mr. Bean Gelegenheit zu geben, Grimassen zu schneiden und für Chaos zu sorgen. Der Film orientiert sich an der TV-Serie. Einige Szenen, wie z.B. die Restaurantszene wurden in der Serie wesentlich amüsanter dargestellt. Im Prinzip ist die Slapstickkomödie ein billiger Abklatsch der Serie und bietet nur wenige Highlights. Sehenswert ist vor allem die Verfolgungsjagd, in der Mr. Bean auf einem alten Fahrrad einen Hühnertransporter verfolgt, nur damit er seine Busfahrkarte zurückbekommt. Amüsant ist ebenfalls, wie Mr. Bean beim Yoghurt Filmdreh landet und als Statist ins Wehrmachtskostüm gesteckt wird und so den Regisseur Carson Clay zum Verzweifeln bringt. Einige Szenen des Films sind leider weniger amüsant. Mr. Beans Videokamera wird zu oft in den Vordergrund gerückt. Die Entführungsgeschichte des kleinen Jungen und die Suchaktion der Polizei ist leider langweilig. Auch gibt die Filmstadt Cannes nicht die richtige Kulisse für das schwache Finale her. 

Wie gewohnt glänzt Rowan Atkinson als Mr. Bean. Noch besser als Atkinson agiert der zehnjähirge Max Baldry in seiner ersten Filmrolle. Seinem Treiben als Sohn eines reichen russischen Filmregisseur zusehen macht Spaß. Willem Dafoe als selbstverliebter Filmregisseur Carson Clay und alleiniger Hauptdarsteller seines eigenen Kunstfilms, bei dem das Premierenpublikum selig schläft, spielt leider nur solide. Fehlbesetzt ist leider Emma de Caunes in der Rolle der Schauspielerin Sabine. In einer Nebenrolle glänzt Jean Rochefort als Leiter eines delikaten Restaurants. 

Fazit: Ein großer Wurf ist Steve Bendelack nicht gelungen. Viele Gags wirken abgestanden und sind bereits aus der Serie bekannt. Mr. Bean sorgt für Vergnügen, große Lacher sind im Film kaum zu finden. Die dünne Story dient nur als Vorwand, um Mr. Bean in Szene zu setzen. 

  

Bewertung: 3 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)


14 Kommentare zu “Mr. Bean macht Ferien – Urlaub in Cannes”

[…] That day, we have gone and saw the film Mr. Bean macht Ferien (Mr Bean’s Holidays, with Rowan Atkinson). A quite well entertaining comedy with Slapstick and Screwball elements. But I don’t feel like writing more about it. […]

Ich schließe mich der Punktzahl an.

kein großes Kino, aber irgendwie fand ich den Film doch ganz putzig. http://www.planlos-blog.de/blog/421

Die Frau fand ihn ganz lustig, ich fand ihn mässig amüsant. Schade, auf der DVD sind ein paar deleted scenes dabei, die eigentlich für das Verständnis elementar sind, aber rausgeschnitten wurden.
Egal, Rowan Atkins in abendfüllenden Filmen war noch nie so ganz das ware.

Schon länger her aber kann hoffentlich trotzdem was zum Film sagen… Viele waren ja enttäucht vom Film. Ich würde soweit nicht gehen, er war ganz lustig gemacht und die Story war nicht so schlecht wie viele meinten.

Klar, es hatte das gewisse Etwas gefehlt aber naja, vielleicht kann man Atkinson doch noch zu einem Nachfolger überzeugen 😉

Hi es wäre schön wenn du die Beiträge auf der Startseite nur zum Teil anzeigen würdest. Das würde die Übersichtlichkeit erhöhen 😉

Mr. Bean hat immer gute Filme, habe sie alle gesehen, echt nice.

Der Film ist echt mies. Mr. Bean find ich echt klasse, aber der Film war echt ein Griff ins Klo. Ich hätte ihm nur 2 Punkte gegeben.

Ich finde die Kurzfilme besser als die langen Filme.
Der Inhalt dieses Filmes ist nur ab undzu lustig.

Dieser Film ist spitzenmässig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Als Mr. Bean Fan war meine Erwartung nicht besonders hoch und das war auch gut so um sich eine Enttäuschung zu ersparen.
Der in den kurzen Film praktizierte Englische Humor, der oft doppelbödig daherkommt und auch zum nachdenken einlädt und einem nicht selten einen Spiegel vor Augen hält, geht in der langen Story unter. Das liegt meiner Meinung aber nicht an der Produktion als solches, sondern daran, dass man diese art von Humor nicht in eine so lange Geschichte packen kann, ohne zwangsweise Durchhänger zu produzieren.
Sehen sollte man ihn als Mr. Bean Fan trotzdem.

Ich finde Mr Bean ist ein typischer Engländer, er bringt trockenen Humor, zwar kann ich auch mal lachen wenn ich ihn sehe, aber manchmal sitz ich da und denk mir ,was soll daran lustig sein:) aber ich bin trotzdem Fan von ihm… in paar seiner Filme ist er wirklich lustig und doch ein symphatischer auf seine Art durchgeknallter Typ…

Englischen Humor muss man mögen. Mein Fall ist es nicht. 1 Punkt

No, its literally The implication in the sentence "My roommates claim to not use my washer and dryer" grammatically says that this thing does not Not that it didn’t The difference in there is subtle, but Also, the title does not speak to whether or not permission was granted, and neither did We are only talking about their claim about their Whether or not they have permission to use it doesn’t matter when we are talking about paying for If I don’t use something of yours, I’m not paying for you to fix Now then, if he meant to say "didn’t use them" As to the "realities" thing, yeah, I’m not However, neither of us is in a position to decide on what actually Neither is OP really, since he was gone for a

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