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In der 45 Millionen Dollar teure Slapstickkomödie „Jede Menge Ärger“ von MIB Regisseur Barry Sonnenfeld geht es um einen gestohlenen Koffer mit explosivem Inhalt und um jede Menge Personen, die darin verwickelt sind.
Ganz unterschiedliche Charaktere treten auf, zum einen der „Hör mal wer da hämmert“-Star Tim Allen als geschiedener und heruntergekommener Pulitzerpreisträger Eliot, der seinen Sohn Matt, gespielt von Ben Foster, allein erzieht. Tim Allen ist sichtlich mit seiner Rolle überfordert und bleibt blass. Die Familie Herk steht im Mittelpunkt des Geschehens. Der Vater Arthur Herk wird als Ekelpaket brillant verkörpert durch Stanley Tuccy. Mutter Anna Herk wird von Rene Russo schwach gespielt, die Tochter Jenny wird von der 22-jährigen Zooey Deschanel die für ihre Rolle deutlich zu alt ist, dargestellt.

Eliots Sohn Matt soll Schulfreundin Jenny mit einer Wasserpistole bespritzen. Gleichzeitig sind auf den in illegale Waffengeschäfte verwickelte Vater Arthur zwei Killer, brillant gespielt von „Schnappt Shorty“-Star Dennis Farina und Jack Kehler, angesetzt. Da die Killer von einem Hund, der sein Hinterteil für ein saftiges Steak hält, abgelenkt sind, läuft der Mordanschlag schief. Der ausgelöste Schuss geht in den neuen Fernseher. Die zum Tatort gerufenen, äußerst ungeschickten Polizisten Monica Romero und Walter Kramitz, gut verkörpert durch Janeane Garofalo und Patrick Warburton, halten Matt für den Täter.

Gleichzeitig rauben zwei tumbe Räuber, unter anderem der „Jackass“-Star Johnny Knoxville, eine heruntergekommene Bar aus, welches von Gangstern just in dem Moment für Waffengeschäfte genutzt wird. Da die Räuber außer ein paar Dollar nichts finden, nehmen sie gleich eine Atombombe, die sie für einen Tresor halten, und ein paar Geiseln mit,. Im Verlauf des Films wollen die Räuber den beteiligten Personen klar machen, dass es sich bei der Bombe um eine Abwasserpumpe handelt.

Auf der Flucht landen die Räuber mitsamt Geiseln im Haus der Familie Herk. Nach einem Zwischenstop im Haus geht es weiter zum Flughafen von Miami. Mit etwas Bestechungsgeld gehen die beiden Räuber plus Eliot und Jenny jeweils als John Smith durch. Bei der Abfertigung ist die Kontrolleurin so gestresst vom ständigen Ausruf „Gepäckkontrolle“, dass sie die als Abwasserpumpe deklarierte Atombombe als Handgepäck durchlässt, jedoch nicht ohne zuvor den Timer zu aktivieren. Doch weit sollen die Räuber nicht kommen…

Fazit: Insgesamt ist der Film sehr amüsant und kurzweilig. Eine klare Linie lässt er dennoch vermissen. Der Film erinnert bisweilen an ZAZ, vor allem bei der Flughafenszene, ohne jedoch dessen Qualität zu erreichen. Einige Gags sind bereits aus anderen Filmen bekannt. Handlungsstränge werden konsequent weiterentwickelt und auf die Spitze getrieben. Alle Darsteller sind Vollidioten und geraten von einem Schlamassel ins nächste. Auch Nebendarsteller tauchen immer wieder auf. Einige Gags treffen leider nicht ins Schwarze, der überwiegende Teil ist jedoch gelungen. Den Schauspieler ist die Freude am Film anzusehen.

Bewertung: 4 Punkte

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)


2 Kommentare zu “Slapstickspaß: Jede Menge Ärger”

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