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Vier in die Jahre gekommene Freunde wollen es noch mal wissen und verabschieden sich vom langweiligen Alltagsleben und starten eine Motorradtour quer durch Amerika. Doch schon bald steht das Quartett vor großen Problemen. 

Woody (John Travolta) wohnt in einer Luxusvilla. Da ihn seine Frau verlassen hat, lebt er auf Kredit. Die Pleite ist unausweichlich, so muss er bereits beim Laubfegen den Preis nach unten drücken. Daher kommt ihm die Idee: Wieso soll er nicht mit seinen drei besten Kumpels eine Motorradtour quer durch die USA machen. Ohne Kommunikation und Regeln. Einziges Problem: Er und seine Kumpels sind Versager. Bobby (Martin Lawrence) versucht sich seit einem Jahr wenig erfolgreich als Schriftsteller. Mit seiner schreienden Tochter kommt er nicht zurecht und seine Frau will, dass er wieder als Klempner arbeitet. Beim Zahnarzt Doug (Tim Allen) läuft zwar beruflich alles rund, da ihn sein Arzt und seine Familie auf Diät setzt ist auch er mit seinem Leben unzufrieden. Der naive Doug (William H. Macy) jobbt als Internetprogrammierer, doch sein Beruf hat Tücken. Privatleben existiert für ihn nicht, da er sich nicht traut Frauen anzusprechen. Da alle nichts besseres zu tun haben sind sie mit der Motorradtour einverstanden und wollen als Wild Hogs die Highways unsicher machen. 

Doch die Motorradtour scheint zum Scheitern verurteilt. Beim ersten Campen in der freien Natur fackelt das Quartett das Zelt ab, da sie den Benzinkanister mit dem Wasserkanister verwechseln. Später machen sie Bekanntschaft mit einem schwulen Polizisten (John C. McGinley), der sie ständig verfolgt und somit selbst der Badeausflug zum Reinfall gerät. Richtig in die Klemme geraten die Vier aber erst, als sie an eine richtige Biker-Gang, den Del Fuegos, geraten. 

Da Woody das Stammlokal der Del Fuegos in die Luft sprengt, müssen sich die vier auf die Flucht begeben. Verfolgt von der Gang, unter Anführung von Jack (Ray Liotta) geht den Wild Hogs unterwegs der Treibstoff aus und so landen sie in dem verschlafenen Wüstenkaff Madrid. Dieses lebt in ständiger Angst vor Jacks Biker-Gang. Klar, dass es hier zum Showdon kommt. Zuvor bleibt aber noch Zeit beim sogenannten „Bullen-Schlagen“ und Doug findet endlich eine Frau. 

Der Film ist nicht wirklich originell. Die Story ist einfach gestrickt und langweilig. Es wird mehr schlecht als recht bei Vorbildern wie dem legendären „Easy Rider“ oder dem amüsanten „City Slickers – Die Großstadt-Helden“ geklaut. Leider bewegen sich die Gags auf einem sehr niedrigen Niveau. Wirklich neues ist dem unerfahrenen Regisseur Walt Becker nicht eingefallen. Da hilft auch ein Gastauftritt von Peter Fonda als Rocker-Vater nichts. 

Die beste Figur in „Born to Be Wild“ gibt William H. Macy als naiver Programmierer ab. Mit seiner Unschuldsmiene und seinen schlagkräftigen Worten kann er sogar den auf cool getrimmten John Travolta, der nicht wirklich überzeugen kann, ausstechen. Schwach bleibt vor allem Martin Lawrence. Seine Rolle als von seiner eigenen Frau bevormunden Schwächling kann man ihm nicht abnehmen. Völlig daneben geht leider das Erscheinen von John C. McGinley als schwuler Polizist. Sein Auftritt ist mehr als nur peinlich. Ray Liotta kann als Anführer der Motorrad Gang überzeugen. 

Fazit: Ein großer Wurf ist Walt Becker nicht gelungen. Die Story hätte bereits vor dreißig Jahren wesentlich origineller verfilmt werden können. Einigen Darstellern merkt man zwar die Lust am Spielen an, die Gags sind aber teilweise auf dem untersten Niveau. Einige gelungene Szenen erinnern an weit bessere Vorbilder. Viel Gags gehen leider unter die Gürtellinie. Uralte Klischees finden sich im Film zu viele. Trotzdem waren die „Wild Hogs“ in den USA ein beachtlicher Kassenerfolg. 

  

Bewertung: 2 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)


7 Kommentare zu “Born to Be Wild – Saumäßig unterwegs”

I’d prefer reading in my native language, because my knowledge of your languange is no so well. But it was interesting! Look for some my links:

zwar sind manche witze etwas flach,aber der film ist ganz lustig.

Kann Tony nur zustimmen. Sehe ich ebenso.

Vier harte Kerle auf der Straße. Der Film war irgendwie schon witzig.

Selbst wenn man diesen Film schon ein paar mal gesehen hat, muss man trotzdem immer wieder lachen! Lustige Gags und gute Unterhaltung sind Garantiert!

Super Film! Kann man jedem empfehlen.

super Film. kann man nur empfehlen.

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