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Demnächst neue Kritiken

Wolfram am 14. August, 2008

Da ich beruflich in der letzten Zeit viel beschäftigt war, bin ich nicht mehr dazu gekommen Kritiken schreiben. Sobald ich wieder mehr Zeit habe gibt es auf dieser Seite wieder aktuelle Filmkritiken.
Aktuelle Infos gibt es in den Rubriken „Was läuft gerade im Kino?“ und „Was läuft demnächst im Kino?“.

Die Eisprinzen – Zwei Männer auf Eis

Wolfram am 16. Mai, 2007

Chazz Michael Michaels (Will Ferrell) und Jimmy MacElroy (Jon Heder) sind die wohl besten Eiskunstläufer der Welt. Nach einem Eklat gehen die Rivalen zusammen im Paarlauf auf das Eis. 

Sowohl Chazz als auch Jimmy gewinnen bei den Welt Winterspielen im Eiskunstlauf die Goldmedaille. Da bei der Medaillenvergabe beide in Streit geraten und das Maskottchen in Brand stecken wird ihnen der Sieg aberkannt. Zusätzlich werden die beiden lebenslang für den Eiskunstlauf gesperrt. Fortan geraten die verfeindeten und in ihrer Lebensweise vollkommen unterschiedlichen Männer immer mehr in die Vergessenheit. 

Der Macho und sexsüchtige Chazz, der bereits als Kind auf die schiefe Bahn geriet und erst durch das Eiskunstlaufen den Mut am Leben zurückgewann, arbeitet in einem lächerlichen Kostüm für eine billige Bühnenshow für Kinder. Er ertränkt seine Sorgen im Alkohol. Das Adoptivkind Jimmy wird von seinem Vater wegen der Disqualifizierung vom Eiskunstlauf entadoptiert. Er verdient sein Geld in einem Supermarkt, schafft es aber nicht einmal einem kleinen Mädchen Schlittschuhe zu verkaufen. Beide sehnen sich nach einer Abwechslung im Leben, doch sie sind fürs Eiskunstlaufen gesperrt. 

Hilfe findet Jimmy in einem Stalker. Er gibt ihm den Tipp, dass er zwar für die Einzeldisziplin gesperrt ist, aber durchaus als Paar auftreten kann. Da die Qualifikation für die Welt Winterspiele bereits in zwei Tagen stattfindet und er innerhalb dieser Zeit keine geeignete Frau finden kann, kommt sein Trainer (Craig T. Nelson) auf eine waghalsige Idee: Wieso bildet Jimmy kein Team mit dem ebenfalls gesperrten Chazz? Der Beginn des ersten männlichen Teams in dieser Disziplin. 

Auch nach mehr als drei Jahren sind die beiden in Topform. Problem ist nur: die beiden können sich nicht ausstehen und geraten immer wieder in Streit. Also ist hartes Training angesagt und der wohlbeleibte Chazz muss sich einer Diät unterziehen. Ohne größere Probleme übersteht das Team die Qualifikation, aber im Finale erwartet die beiden das intrigante Geschwisterpaar Stranz und Fairchild Van Waldenberg (Amy Pochler, Will Arnett). Diese wollen mit Hilfe der hübschen Katie (Jenna Fischer) die Teilnahme des männlichen Duos an den Spielen verhindern. Sie schmieden immer neue Pläne, um Chazz und Jimmy zu boykottieren. Mal wird Katie als Spionin eingesetzt, mal wirft Stranz eine Kugel ihrer Halskette aufs Eis, um die Disziplin der beiden zu zerstören. Doch nichts kann das Paar aufhalten, zudem ihr Trainer den sagenumwobenen eisernen Lotus, der bislang erst in Nordkorea erfolglos getestet wurde, mit ihnen einstudiert hat. 

Will Ferrell kann in der Rolle des Macho Chazz Michael Michaels überzeugen. Ihm ist die Spielfreude sichtlich anzumerken. Jon Heder tut sein bestes, kommt aber nicht über eine solide Leistung heraus. Auch Amy Pochler und Will Arnett machen ihre Sache gut. Schwachpunkt des Films ist Jenna Fischer in der Rolle der Katie, die eine Liebesaffäre mit Jimmy beginnt. 

Fazit: „Die Eisprinzen“ bietet leider eine sehr einfältige und unglaubwürdige Story. Obwohl der Film nur 90 Minuten Laufzeit hat, müssen einige Durststrecken, vor allem in der Mitte des Films, überwunden werden. Ansehnlich ist der Film lediglich bei den Szenen auf dem Eis. Einsamer Höhepunkt ist zweifellos die Verfolgungsjagd von Chazz Michael Michaels mit Fairchild Van Waldenberg auf Kuven. Die Liebesgeschichte von Jimmy MacElroy und Katie wirkt an den Haaren herbeigezogen. Viele Gags sind einfach nur peinlich, gehen zu oft unter die Gürtellinie und sind reichlich abgedroschen. Völlig grundlos gipfelt der Film in einem peinlichen Finale. „Die Eisprinzen“ ist nur Fans des Eiskunstlaufs und belangloser Unterhaltung zu empfehlen. 

  

Bewertung: 2 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)

Vier in die Jahre gekommene Freunde wollen es noch mal wissen und verabschieden sich vom langweiligen Alltagsleben und starten eine Motorradtour quer durch Amerika. Doch schon bald steht das Quartett vor großen Problemen. 

Woody (John Travolta) wohnt in einer Luxusvilla. Da ihn seine Frau verlassen hat, lebt er auf Kredit. Die Pleite ist unausweichlich, so muss er bereits beim Laubfegen den Preis nach unten drücken. Daher kommt ihm die Idee: Wieso soll er nicht mit seinen drei besten Kumpels eine Motorradtour quer durch die USA machen. Ohne Kommunikation und Regeln. Einziges Problem: Er und seine Kumpels sind Versager. Bobby (Martin Lawrence) versucht sich seit einem Jahr wenig erfolgreich als Schriftsteller. Mit seiner schreienden Tochter kommt er nicht zurecht und seine Frau will, dass er wieder als Klempner arbeitet. Beim Zahnarzt Doug (Tim Allen) läuft zwar beruflich alles rund, da ihn sein Arzt und seine Familie auf Diät setzt ist auch er mit seinem Leben unzufrieden. Der naive Doug (William H. Macy) jobbt als Internetprogrammierer, doch sein Beruf hat Tücken. Privatleben existiert für ihn nicht, da er sich nicht traut Frauen anzusprechen. Da alle nichts besseres zu tun haben sind sie mit der Motorradtour einverstanden und wollen als Wild Hogs die Highways unsicher machen. 

Doch die Motorradtour scheint zum Scheitern verurteilt. Beim ersten Campen in der freien Natur fackelt das Quartett das Zelt ab, da sie den Benzinkanister mit dem Wasserkanister verwechseln. Später machen sie Bekanntschaft mit einem schwulen Polizisten (John C. McGinley), der sie ständig verfolgt und somit selbst der Badeausflug zum Reinfall gerät. Richtig in die Klemme geraten die Vier aber erst, als sie an eine richtige Biker-Gang, den Del Fuegos, geraten. 

Da Woody das Stammlokal der Del Fuegos in die Luft sprengt, müssen sich die vier auf die Flucht begeben. Verfolgt von der Gang, unter Anführung von Jack (Ray Liotta) geht den Wild Hogs unterwegs der Treibstoff aus und so landen sie in dem verschlafenen Wüstenkaff Madrid. Dieses lebt in ständiger Angst vor Jacks Biker-Gang. Klar, dass es hier zum Showdon kommt. Zuvor bleibt aber noch Zeit beim sogenannten „Bullen-Schlagen“ und Doug findet endlich eine Frau. 

Der Film ist nicht wirklich originell. Die Story ist einfach gestrickt und langweilig. Es wird mehr schlecht als recht bei Vorbildern wie dem legendären „Easy Rider“ oder dem amüsanten „City Slickers – Die Großstadt-Helden“ geklaut. Leider bewegen sich die Gags auf einem sehr niedrigen Niveau. Wirklich neues ist dem unerfahrenen Regisseur Walt Becker nicht eingefallen. Da hilft auch ein Gastauftritt von Peter Fonda als Rocker-Vater nichts. 

Die beste Figur in „Born to Be Wild“ gibt William H. Macy als naiver Programmierer ab. Mit seiner Unschuldsmiene und seinen schlagkräftigen Worten kann er sogar den auf cool getrimmten John Travolta, der nicht wirklich überzeugen kann, ausstechen. Schwach bleibt vor allem Martin Lawrence. Seine Rolle als von seiner eigenen Frau bevormunden Schwächling kann man ihm nicht abnehmen. Völlig daneben geht leider das Erscheinen von John C. McGinley als schwuler Polizist. Sein Auftritt ist mehr als nur peinlich. Ray Liotta kann als Anführer der Motorrad Gang überzeugen. 

Fazit: Ein großer Wurf ist Walt Becker nicht gelungen. Die Story hätte bereits vor dreißig Jahren wesentlich origineller verfilmt werden können. Einigen Darstellern merkt man zwar die Lust am Spielen an, die Gags sind aber teilweise auf dem untersten Niveau. Einige gelungene Szenen erinnern an weit bessere Vorbilder. Viel Gags gehen leider unter die Gürtellinie. Uralte Klischees finden sich im Film zu viele. Trotzdem waren die „Wild Hogs“ in den USA ein beachtlicher Kassenerfolg. 

  

Bewertung: 2 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)

Mr. Bean macht Ferien – Urlaub in Cannes

Wolfram am 28. April, 2007

Zehn Jahre nach „Bean – Der ultimative Katastrophenfilm“ kehrt der Tollpatsch Mr. Bean auf die Leinwand zurück. Im neuen Film geht es auf die turbulente Reise nach Cannes. 

In einer Tombola gewinnt Mr. Bean (Rowan Atkinson) einen Trip in die Filmstadt und das Urlaubsdomizil Cannes mitsamt Videokamera. Doch die Fahrt nach Cannes läuft für Mr. Bean chaotischer als gedacht. Zunächst verpasst er, da er unbedingt mit seiner Krawatte 

Snack kaufen will, seinen Zug. In Paris angekommen setzt er sich in das falsche Taxi und landet statt am Bahnhof Gare de Lyon in La Défense. Als Mr. Bean endlich einen Zug erreicht dreht er mit seiner Videokamera und der Hilfe von Emil (Karel Roden) Szenen von sich, da der Filmdreh ständig behindert wird, erreicht er diesmal in letzter Sekunde den Zug doch Emil verpasst ihn. In dem Zug macht Mr. Bean die Bekanntschaft mit Emils zehnjährigem Sohn Stepan (Max Baldry). Doch seine Reise führt in nur eine Station. Nur seine Koffer mitsamt seinem Geld fahren nach Cannes. Ohne Geld muss sich Mr. Bean mit Stepan nach Cannes durchschlagen. Auf dem Weg dorthin sorgt er für jede Menge Chaos und Verwicklungen. Zu allem Überfluss wird Mr. Bean von Stepans einflussreichem Vater als Kindesentführer gesucht. 

Wie schon im Vorgängerfilm ist die Story mehr als dünn. Sie dient nur als Vorwand um Mr. Bean Gelegenheit zu geben, Grimassen zu schneiden und für Chaos zu sorgen. Der Film orientiert sich an der TV-Serie. Einige Szenen, wie z.B. die Restaurantszene wurden in der Serie wesentlich amüsanter dargestellt. Im Prinzip ist die Slapstickkomödie ein billiger Abklatsch der Serie und bietet nur wenige Highlights. Sehenswert ist vor allem die Verfolgungsjagd, in der Mr. Bean auf einem alten Fahrrad einen Hühnertransporter verfolgt, nur damit er seine Busfahrkarte zurückbekommt. Amüsant ist ebenfalls, wie Mr. Bean beim Yoghurt Filmdreh landet und als Statist ins Wehrmachtskostüm gesteckt wird und so den Regisseur Carson Clay zum Verzweifeln bringt. Einige Szenen des Films sind leider weniger amüsant. Mr. Beans Videokamera wird zu oft in den Vordergrund gerückt. Die Entführungsgeschichte des kleinen Jungen und die Suchaktion der Polizei ist leider langweilig. Auch gibt die Filmstadt Cannes nicht die richtige Kulisse für das schwache Finale her. 

Wie gewohnt glänzt Rowan Atkinson als Mr. Bean. Noch besser als Atkinson agiert der zehnjähirge Max Baldry in seiner ersten Filmrolle. Seinem Treiben als Sohn eines reichen russischen Filmregisseur zusehen macht Spaß. Willem Dafoe als selbstverliebter Filmregisseur Carson Clay und alleiniger Hauptdarsteller seines eigenen Kunstfilms, bei dem das Premierenpublikum selig schläft, spielt leider nur solide. Fehlbesetzt ist leider Emma de Caunes in der Rolle der Schauspielerin Sabine. In einer Nebenrolle glänzt Jean Rochefort als Leiter eines delikaten Restaurants. 

Fazit: Ein großer Wurf ist Steve Bendelack nicht gelungen. Viele Gags wirken abgestanden und sind bereits aus der Serie bekannt. Mr. Bean sorgt für Vergnügen, große Lacher sind im Film kaum zu finden. Die dünne Story dient nur als Vorwand, um Mr. Bean in Szene zu setzen. 

  

Bewertung: 3 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)

In Norbit übernimmt Eddie Murphy wie so häufig alle tragenden Rollen. Außer der Titelfigur Norbit ist er auch als seine Ehefrau Rasputia mit enormen Ausmaßen und als chinesischer Waisenhaus Besitzer Wong zu bewundern. 

Norbit ist der geborene Verlierer. Als schwarzes Baby landet er in einem schäbigen Waisenhaus. Da ihn keiner adoptieren will, muss er seine gesamte Jugend unter der Obhut des rassistischen Chinesen Wong verbringen. Sein Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Von allen wird er gehänselt und seine erste Liebe Kate wird schon bald adoptiert. Darum bleibt ihm nur die dicke Rasputia, die er schon bald zur Frau nimmt. Sie ist fett und äußerst unfreundlich. Ihre Brüder sind Gangster und erpressen die Kleinstadt. Rasputia verfolgt Norbit auf Schritt und Tritt. 

Eines Tages trifft Norbit seine Jugendliebe Kate Thomas (Thandie Newton) wieder. Sie ist mit dem Betrüger Deion (Cuba Gooding Jr.) verlobt und will ihn bald heiraten. Aber Norbit und Kate haben sich nie vergessen und lieben sich immer noch. Da Rasputia krankhaft eifersüchtig ist, können sich die beiden kaum allein treffen. Sei es der Badeausflug oder das Treffen beim Jahrmarkt, immer will Rasputia dabei sein und sorge für dickes Chaos und peinliche Szenen. 

Die kinderliebe Kate plant mit ihrem Verlobten das Waisenhaus von Wong zu kaufen und es weiter zu betreiben. Doch Deion schmiedet andere Pläne. Er will zusammen mit Rasputias Brüdern aus dem Waisenhaus einen Puff machen und schnell Geld verdienen. Die Hochzeit mit Kate soll nur als Vorwand dienen. Auch Norbit ahnt nicht von diesen Plänen. 

Die Story des Films ist einfach dämlich. Eine dicke Frau, ein naiver Mann und ein rassistischer Chinese, dazu Klischees soweit das Auge reicht. Der darstellerisch untalentierte Eddie Murphy stellt eklige Szenen in den Mittelpunkt des Films. Was soll an einer dicken Frau die ständig Streit sucht witzig sein? Als Running Gag muss Rasputia ständig den Sitz des Autos weiter nach hinten stellen und gibt immer Norbit die Schuld. Dieser Witz ist bereits beim erstenmal abgestandne. Der Film bietet über weite Strecken keine gelungnen Gags, Allein Eddie Murphy als Waisenhausbesitzer Wong kann einiges gutmachen. Witzig ist, wie Wong ständig auf Walfangjagd gehen will, ständig rassistische Sprüche von sich gibt und auch Rasputia indirekt beleidigt. Thandie Newton spiet enttäuschend und ihre Liebe in Norbit wirkt zu aufgesetzt. 

Fazit: Der Film ist höchstens eingefleischten Fans von Eddie Murphy zu empfehlen. Ohne Highlights wird vor allem auf Humor unterhalb der Gürtellinie gesetzt. Die Darsteller sind schwach und die Story ist mehr als dürftig. Eddie Murphy variiert die Geschichte von „Der verrückte Professor“ nur wenig. Kaum jemand kann über dicke Frauen lachen. Schon nach einer Viertelstunde fällt dem Film nichts Neues ein und so quält sich der Zuschauer mit dummen Klamauk über 90 Minuten. 

  

Bewertung: 2 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)

Mitten ins Herz – Ein Song für dich

Wolfram am 6. April, 2007

In den 80er-Jahren weltbekannt ist Alex Fletcher (Hugh Grant) in Vergessenheit geraten. Durch Superstar Cora Corman (Haley Bennett) bekommt er eine zweite Chance. 

Der in die Jahre gekommene Alex Fletcher war in den 80er-Jahren mit der Band PoP erfolgreich. Heute ist er in Vergessenheit geraten. Nach einem misslungenen Versuch als Solokünstler muss er sich mit Auftritten auf Jahrmärkten, Erntedankfesten oder Nostalgiekonzerten mehr schlecht als recht herumschlagen. Megastar Cora Corman, die ein großer Fan von Alex Fletcher ist, gibt ihm die Chance auf ein Comeback. Innerhalb von sieben Tagen soll er einen Song für sie schreiben. Doch Alex leidet an einer Schreibblockade und auch sein Agent liefert keine Ideen zu einem neuen Song. Sein Comeback scheint zum Scheitern verurteilt, zudem auch das Showduell der 80-Jahre Ex-Popstars ein Reinfall ist. 

Wie der Zufall es will, beschäftigt Alex mit der hübschen Sophie Fisher (Drew Barrymore) eine Pflanzengießerin, die sich als geniale Texterin entpuppt. Zuweilen gießt sie auch Plastikpflanzen, daher ist sie für das Pflanzengießen eher ungeeignet. Darum engagiert Alex sie als Songwriterin, um mit ihr den Song für Cora zu schreiben. Sophie liefert immer neue Ideen und langsam verlieben sie sich immer mehr ineinander. Mit Sophie erwacht Alex zu neuem Leben und sein Erfolg rückt in greifbare Nähe. Auch die vom Leben enttäuschte und deprimierte Sophie findet Spaß mit Alex. Zusammen kreieren sie einen völlig neuen Song im Stil der 80er-Jahre und können damit auch Cora begeistern. Dumm nur, dass die vom Buddhismus faszinierte Cora die Vorlage verhunzt und der Text von Sophie kaum wiederzuerkennen ist. 

Die Akteure des Films machen ihre Sache gut. Allen voran Hugh Grant. Er überzeugt als etwas gealterter aber noch immer motivierter Sänger Alex Fletcher. Er spielt sympathisch und seine Tanzkünste und der Hüftschwung sind einfach perfekt. An seiner Seite spielt Drew Barrymore eindringlich das naive und schüchterne Mädchen. Die beiden geben ein perfektes Liebespaar ab. Auch die Nebendarsteller sind gut besetzt, sei es der unmusikalische Hotelangestellte oder Sophies ehemaliger Freund, der ein Buch über ihr gescheitertes Leben veröffentlicht hat, von dem Sophie überhaupt nicht begeistert ist. Allein Haley Bennett als Megastar Cora bleibt blass. Ihre Darstellung ist zu überzogen und wenig glaubhaft. 

Fazit: Mitten ins Herz ist ein romantischer Film ohne große Höhepunkte. Mit einer gradlinigen Story steuert der Film zielsicher ins Happy End. Gekonnt pendelt er zwischen Liebesromanze, Musikfilm und Komödie. Die fiktive 80er Band PoP ist überzogen kitschig dargestellt. Ihr peinliches Video fängt perfekt den Zeitgeist der 80er-Jahre ein und amüsiert auf seine Weise. Die Songs sind einprägsam, gehen mit der Zeit aber auf die Nerven. Der perfekte Film für Romantiker oder Nostalgiker. Ohne Anspruch liefert Regisseur Marc Lawrence einen süßlichen und belanglosen Film ab. Ein Hollywood Märchen, das besonders das weibliche Publikum begeistert. 

  

Bewertung: 3 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)

Im Sommer 1959 stirbt der TV-Superman-Darsteller George Reeves (Ben Affleck). War es Selbstmord, ein tragischer Unfall oder sogar Mord? 

George Reeves ist mit dem Leben am Ende. Seine Karriere als Filmschauspieler kommt nicht in die Gänge. Er muss sich als Superman-Darsteller in einer zweitklassigen TV-Serie rumschlagen. In der Nacht des 16. Juni 1959 stirbt George Reeves in seinem Haus in Los Angeles an einem Kopfschuss. Es gibt keine Zeugen. Für die Polizei ist der Fall klar: Selbstmord. 

Nur Georges Mutter Helen Bessolo glaubt nicht an Selbstmord. Sie engagiert den Privatdetektiv Louis Simo (Adrien Brody). Er entdeckt an dem Fall jede Menge Ungereimtheiten. Nacheinander geht der ambitionierte Film die drei in Frage kommenden Theorien durch: Mord, Selbstmord und Unfall. In Rückblenden durchläuft der Film die Stationen von Georges Leben. Nach einer Nebenrolle im Klassiker „Vom Winde verweht“ ist es ruhig geworden um George Reeves. Er bekommt nur kleine Nebenrollen und muss sich in trashigen Serien rumschlagen. Erst das Engagement in der billig produzierten TV-Serie „Die Abenteuer von Superman“ gibt ihm Hoffnung. 1958 wird die Serie eingestellt und George Reeves findet keine Rollen mehr. Seinen Frust ertränkt er in Alkohol. Alles spricht für einen Selbstmord, zudem seine Verlobte Leonore Lemmon (Robin Tunney) auf Selbstmord beharrt. 

Louis Simo stochert immer weiter im Leben von George Reeves herum. Wurde George erschossen? Aber warum und von wem? Tatverdächtige und Motive gibt es viele. War es wegen des Erbes, das zu hundert Prozent an seine Verlobte geht? War es ein Auftragsmord des Bosses von MGM Eddie Mannix (Bob Hoskins), da George eine Affäre mit Eddies Frau Toni (Diane Lane) hatte? War es seine Geliebte Toni Mannix? Möglich auch die Theorie, dass es ein tragischer Unfall war. Im Streit mit seiner Verlobten lösen sich mehrere Schüsse, einer tötet George. 

Der Film besticht durch perfekte Darsteller bis in die Nebenrollen. Ben Affleck spielt die Rolle des Superman-Darstellers ungewohnt unaufdringlich und einfühlsam. Eigentlicher Star des Films ist aber Adrien Brody als Privatdetektiv. Er stiehlt Ben Affleck die Show. Seine Darstellung des Detektivs, der immer mehr am Leben verzweifelt und dem der Fall aus den Fingern gleitet ist einfach super. Bob Hoskins als eiskalter Boss ist eindringlich wie immer. Auch die weiblichen Hauptrollen sind gut gewählt. Robin Tunney als Verlobte und Georges Geliebte Toni Mannix passen gut in die Handlung. 

Fazit: Allen Coulter schuf ein spannendes Thrillerdrama mit deutlichen Anleihen am Film Noir. Insgesamt ein sehr ambitionierter und wahrheitsgetreuer Film über einen der mysteriösesten Todesfälle Hollywoods. Aufschluss über den unaufgeklärten Fall gibt der Film aber leider nicht. In Rückblenden werden die drei Theorien spannend und glaubwürdig umgesetzt ohne einen endgültigen Schluss zu ziehen. Nur in der Mitte verliert der ruhige und dramatische Film etwas an Fahrt, da sich einige Szenen leicht abgewandelt wiederholen. Erst gegen Ende zieht das Tempo wieder merklich an. Die Darsteller sind hervorragend und das Gefühl der 50er-Jahre kommt dank tollem Soundtrack und Ambiente gut auf die Leinwand rüber. 

  

Bewertung: 4 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)

Will Smith: Das Streben nach Glück

Wolfram am 9. Februar, 2007

San Francisco 1981: Chris Gardner (Will Smith) arbeitet erfolglos als Vertreter für medizinische Geräte. Er lebt zusammen mit seiner Frau Linda (Thandie Newton) und seinem fünfjährigen Sohn Christopher (Jaden Christopher Syre Smith) in einer bescheidenen Wohnung. 

Die Familie schlägt sich mehr schlecht als recht durch das Leben. Linda arbeitet hart als Krankenschwester. Chris´ medizinische Geräte lassen sich kaum an den Mann bringen. Darum beschließt Linda, sich von Chris zu trennen. Fortan lebt er allein mit seinem Sohn. Da seine finanzielle Lage immer bedrohlicher wird und er die Miete nicht mehr aufbringen kann, übernachtet er in immer billigeren Mietshäusern. Chris beschließt, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Er bewirbt sich als Praktikant in einer Broker-Firma. Ohne Bezahlung muss er im ungeliebten Call-Center als Börsenmakler arbeiten. Nebenbei versucht er sich weiter als Vertreter. 

Die Broker-Firma bietet nur einem von den 22 Praktikanten die Gelegenheit, fest eingestellt zu werden. Dafür muss er allerdings der Beste sein. Kaum möglich, wenn er nur halbtags arbeiten kann und noch seinen Sohn betreuen muss. Aber Chris ist Optimist und blickt trotz seines finanziellen Abstiegs positiv in die Zukunft. Da er kaum Zeit fürs Geldverdienen hat, landet er mit seinem Sohn in einem Obdachlosenheim. Voller Hoffnung bleibt sein Lebensziel das Streben nach Glückseligkeit, wovon ihn nichts und niemand aufhalten kann. 

Wie so viele amerikanische Filme erzählt auch „Das Streben nach Glück“ eine wahre Geschichte. Inspiriert vom realen Chris Gardner hält sich der Film vage an das Vorbild. Um die Dramatik zu steigern wurden viele herzzerreißende Szenen eingebaut und die wahre Geschichte Chris Gardners sehr frei ausgelegt. Tatsächlich bekam Chris Gardner für das Praktikum ein geringes monatliches Gehalt. Sein im Film fünfjähriger Sohn war während des Praktikums erst im Säuglingsalter. 

Will Smith wurde für die Rolle des Chris Gardner für den Oscar nominiert. Seine Darstellung ist aber keineswegs gelungen. Er spielt die Rolle zwar glaubwürdig, aber auch ziemlich träge. In einem Actionfilm ist Will Smith viel besser aufgehoben als in diesem Melodram. Will Smiths Sohn Jaden Christopheer Syre Smith spielt die Rolle des naiven, teilweise auch mürrischen Christopher eindringlich. Ein Fünfjähriger, der seinen Vater liebt und mit ihm nie die Hoffnung auf ein glückliches Leben aufgibt. Thandie Newton als Linda, Chris Gardners Ex-Frau, ist fehlbesetzt. Sie spielt unrealistisch und bleibt ziemlich blass. 

Fazit: Von der Kritik hochgelobt ist „Das Streben nach Glück“ ziemlich misslungen. Statt auf eine spannende Geschichte, setzt Regisseur Gabriele Muccino mit seinem ersten großen Film auf Dramatik. Über weite Strecken wirkt die Geschichte ermüdend. Dies liegt vor allem an der schleppenden Handlung, welche zwar eindringlich sein will, aber nicht vollends überzeugen kann. Eine typisch amerikanische Erfolgsstory wird auf der Leinwand zelebriert. Der Zuschauer strebt nicht nach Glück, sondern sehnt sich nach besseren Filmen. 

  

Bewertung: 2 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)

Blood Diamond: Afrika im Focus

Wolfram am 7. Februar, 2007

1999: In Sierra Leone herrscht Bürgerkrieg. Die Rebellengruppe R.U.F. steht im Kampf gegen die Regierung. Der Abenteurer Danny Archer (Leonardo DiCaprio) will mit einem wertvollen Diamanten raus aus dem Krisengebiet. Doch nur der Fischer Solomon (Dijmon Hounsou) weiß, wo sich der Diamant befindet.

Der aus Zimbabwe stammende Danny Archer ist Diamantenschmuggler. Er kooperiert sowohl mit den Rebellen als auch mit gerissenen, machtgierigen Geschäftsleuten aus London. Seine Aufgabe ist es, Diamanten aus Sierra Leone zu schmuggeln. Da sein Auftrag misslingt, landet er in einem Gefängnis. Gleichzeitig wird auch Solomon verhaftet, da er irrtümlich für einen Rebellen gehalten wird. Er wurde von den Rebellen ausgebeutet und musste als Sklave in Diamantenfeldern arbeiten. Unmittelbar vor der Verhaftung hatte er einen riesigen Diamanten gefunden und ihn vor den Rebellen versteckt. Danny Archer erfährt durch Zufall von dem Diamanten und fasst den tollkühnen Plan, zurück ins Krisengebiet zu gehen und sich zusammen mit Solomon auf die Suche nach dem Diamanten zu machen. 

Danny ist auf sich allein gestellt. Erst durch einen Deal gelingt es ihm, Solomon zu überreden, ihm das Versteck des Diamanten zu zeigen. Im Gegenzug verspricht Danny Solomons verloren geglaubte Familie zu finden. Das Abenteuer kann beginnen. Es führt die beiden von einem Krisengebiet in das nächste. Komplette Dörfer wurden von Rebellentruppen zerstört oder von ihnen besetzt. Überall in Sierra Leone herrscht Chaos. Mitten im Krisengebiet begegnet Danny die Journalistin Maddy (Jennifer Connelly). Zunächst ist er wenig begeistert von ihr, schließlich hilft sie den beiden für eine heiße Story über Diamantenschmuggel bei der gefahrvollen Suche. In diesem Chaos finden Danny, Solomon und Maddy immer mehr zueinander. Jedoch ist ein weiter Weg zurückzulegen, bis Danny in die Nähe des wertvollen Diamanten gelangt. 

Regisseur Edward Zwick mischt in dieses Kriegsdrama diverse Themen. Im Focus steht dabei das krisengeschüttelte Afrika, ein Kontinent voller Krieg, Gewalt, Verzweiflung und Armut. Die Menschen sind auf der Flucht in ein besseres Leben. Ausführlich behandelt Zwick am Beispiel Sierra Leones die Problematik der Kindersoldaten. Kinder aller Altersgruppen werden als Soldaten rekrutiert. Ihnen wird extreme Brutalität aufgezwungen und sie werden ohne es zu merken als Sklaven gehalten. Ein weiteres brisantes Thema ist der Diamantenschmuggel in Industrieländer. Menschen werden ausgebeutet, um an ein kostbares Gut zu gelangen. 

Der Film lebt nicht nur von der bedrückenden Atmosphäre, sondern auch von den exzellenten Darstellern. In der Hauptrolle ist Leonardo DiCaprio als harter Einzelgänger zu bewundern. Er spielt die Rolle eindringlich und hundertprozent glaubwürdig und wurde zu recht für den Oscar nominiert. Eigentlicher Star des Films ist jedoch Dijmon Hounsou. Er glänzt in der Rolle des vom Leben enttäuschten Fischers, der seine Familie verloren hat. Auch Jennifer Connelly bietet als sensationshungrige Journalistin eine gute Leistung. 

Fazit: Anhand von hochbrisanten Themen gelingt „Last Samurai“-Regisseur Edward Zwick ein exzellentes Kriegsdrama. Bislang ist das Thema Afrika in Filmen unterrepräsentiert, Zwick bringt schwer zugängliche Themen einem breiten Kinopublikum nahe. Bis auf die letzten zwanzig Minuten ist „Blood Diamond“ ein hochspannendes Actiondrama. Der Zuschauer wird von Beginn an von der Handlung gefesselt. Mit perfekten Darstellern und viel Action ist an dem Film kaum etwas zu bemängeln. 

  Bewertung: 5 Punkte 

  (5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)

One Way: Vergewaltigungsopfer übt Rache

Wolfram am 5. Februar, 2007

Eddie (Til Schweiger) steht kurz vor der Hochzeit mit Judy Birk (Stefanie von Pfetten), der Schwester seines Chefs. Doch Judys Vater Russel (Art Hindle) erlaubt die Heirat nur, wenn Eddie zuvor für seine Firma einen wichtigen Kunden gewinnen kann. Da Eddie eine heimliche Geliebte hat, kommt er zu spät zur Konferenz, kann den Auftrag dennoch durch Improvisationstalent für sich entscheiden. Nichts scheint der Hochzeit des Liebespaars im Wege zu stehen. 

Doch schon bald wird Angelina Sable (Lauren Lee Smith) von Judys Bruder Anthony (Sebastien Roberts) vergewaltigt. Zunächst will Eddie für Angelina vor Gericht aussagen. Doch er wird vom Vergewaltiger Anthony erpresst, der Beweise für Eddies Liebesaffären hat. Angelina, die bereits im Jugendalter einmal vergewaltigt wurde, ist auf sich allein gestellt und verliert den Prozess. Für sie steht eins fest: Rache an ihrem Vergewaltiger. Von nun an stellt der Film das Thema Selbstjustiz in den Vordergrund. Angelina besorgt sich eine Pistole und verabreicht Anthony auf einer Party Drogen. So macht sie Anthony gefällig und dreht den Spieß um. Sie vergewaltigt den Vergewaltiger und bringt ihn schließlich um. 

Da eine Nonne Angelina ein Alibi für die Tatnacht gibt, fällt der Mordverdacht auf Eddie. Die heimlichen Liebesaffären lassen sich nicht mehr leugnen. Seine Frau verlässt ihn und bei der Gerichtsverhandlungen stehen die Chancen auf einen Freispruch schlecht, zudem sein Alibi Judy nicht für ihn aussagen will. Angelina vertraut Eddie zwar die Wahrheit an, er will sie aber nicht belasten. Nur eine unerwartete Zeugenaussage könnte ihn vor dem Gefängnis retten. 

Im Mittelpunkt von „One Way“ steht der finanzielle Untergang des Frauenhelden Eddie. Eine scheinbar notwendige Lüge, um seine Liebesabenteuer zu verschweigen, bringt ihn immer mehr in die Bredouille. Angelina bemängelt seine fehlende Unterstützung beim Prozess und übt Rache nicht nur an ihrem Vergewaltiger sondern auch an Eddie. Der familiäre Zusammenhalt der erfolgsbesessenen Familie Birk wird im Laufe des Films immer deutlicher. Die Familie steht hinter dem Vergewaltiger, damit die Familie und somit die Firma nicht in Verruf kommt. 

„One Way“ ist eine deutsche Produktion. Die meisten Szenen des komplett in Amerika spielenden Films wurden in Nordrhein-Westfahlen gedreht, wenige der Szenen in Kanada, der Drehort seltener Autoszenen ist New York. Die schauspielerischen Leistungen sind abgesehen von Til Schweiger gut. Til Schweiger spielt bemerkenswert schwach. Er macht ein dümmliches Gesicht und scheint der zugegeben komplexen Handlung nicht immer folgen zu können. Zudem will er absolut nicht in die Rolle eines Frauenhelden passen. Den finanziellen Abstieg scheint Til Schweiger ziemlich regungslos hinzunehmen. Ein äußerst spannendes Duell liefern sich Angelina und ihr Vergewaltiger. Lauren Lee Smith spielt erdrückend realistisch und auch der noch relativ unbekannte Kanadier Sebastien Roberts kann durch sein intensives Spiel überzeugen. Art Hindle als Familienclanvater erinnert teilweise an Michael Douglas. Auch er überzeugt als machtbesessener Vater. 

Fazit: Ein deutscher Film, der amerikanisch sein will. Mit guten Darstellern betritt „One Way“ teilweise Neuland. Die Vergewaltigung eines Mannes wird in kaum einem Film behandelt. Die Gerichtsszenen sind zu zäh. Es werden zu viele überraschende Wendungen eingebaut. An Intensität, besonders während der Vergewaltigungsszenen, ist der Film kaum zu überbieten. Teilweise verliert „One Way“ an Fahrt und wird langweilig. Das Thema der Selbstjustiz wird zu unkritisch betrachtet. Trotzdem schuf der Schweizer Reto Salimbeni mit seinem ersten Kinofilm einen spannenden Thriller, der sich durchaus an amerikanischen Produktionen messen kann. 

  

Bewertung: 3 Punkte 

  

(5 Punkte: sehr empfehlenswert; 1 Punkt: nicht empfehlenswert)


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